Anzeige

Startseite  ⇒  eesom-Magazin ⇒  Texte 2017/2018 ⇒  Vorbeugen Eisenmangel

Vorbeugung von Eisenmangel

Eisenmangel ist in unserer heutigen Gesellschaft noch immer weit verbreitet. Besonders anfällig für einen derartigen Mangel sind Frauen und Kinder, häufig jedoch auch Hochleistungssportler, vegan oder vegetarisch lebende Menschen sowie Menschen mit chronischen Erkrankungen. Da Eisen eine entscheidende Rolle im Energiehaushalt eines jeden Menschen spielt, bringt ein Eisenmangel unschöne Begleiterscheinungen wie beispielsweise Müdigkeit und starke Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopf- und Gliederschmerzen, Schlafstörungen oder auch Haarausfall mit sich. Auch eine erhöhte Infektanfälligkeit oder ausgeprägte Kälteempfindlichkeit können auf einen Eisenmangel zurückzuführen sein. Ein Eisenmangel kann sich somit auf ganz unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Damit es jedoch gar nicht erst zu etwaigen Mangelerscheinungen in Ihrem Energiehaushalt kommt, möchten wir Sie in diesem Beitrag darüber informieren, wie man einem Eisenmangel effektiv vorbeugen und aktiv entgegenwirken kann.

Zum SeitenanfangDiagnose und Akzeptanz

Die meisten Menschen leiden an einem Eisenmangel, ohne dies bewusst zu wahrzunehmen oder Kenntnis hierüber zu erlangen. Der wichtige erste Schritt, um einem solchen Mangel effizient vorbeugen zu können ist somit, eine fachgerechte Diagnose zu erhalten. Diese bekommen Sie in der Regel von einem Arzt oder einen Eisen Schnelltest. Mittels eines Bluttests können Sie schnell und sicher über einen bestehenden Eisenmangel aufgeklärt werden und diesem sodann aktiv entgegenwirken. Eine ärztliche Aufklärung spielt somit eine ganz entscheidende Rolle, um das Bewusstsein für den Mangel zu schärfen und sich über entsprechende und geeignete Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.

Grundsätzlich lässt sich ein Eisenmangel gut in den Griff bekommen. Damit dies jedoch zügig gelingt, muss die Ursache für den Mangel definiert werden. Zu den häufigsten Ursachen zählen intensive sportliche Betätigung, starker Blutverlust (beispielsweise während der Menstruation), eine unausgewogene und recht einseitige Ernährung oder auch bestehende Grunderkrankungen. Ist der Ausgangspunkt klar, so kann eine zielführende und wirkungsvolle Therapie gefunden werden.

Als besonderen Tipp bei der Vorbeugung von Eisenmangel möchten wir Ihnen noch folgendes mit auf den Weg geben: Informieren Sie sich bei Ihrem behandelnden Hausarzt, ob Sie zu einer „Risikogruppe" im Hinblick auf bestehenden Eisenmangel zählen könnten. Ist dieser der Fall, so sollten Sie in regelmäßigen Abständen einen Blutest durchführen lassen, der Aufschluss über Ihre derzeitigen Eisenwerte gibt und eventuelle Verschlechterungen unmittelbar hervorheben kann.

Zum SeitenanfangWirksame Behandlungsmethoden finden

Sobald der Auslöser der Mangelerscheinungen identifiziert wurde, sollten Sie unmittelbar mit Ihrem Arzt eine geeignete Therapiemöglichkeit finden und diese unverzüglich beginnen. Gehen Sie hierbei offen und bewusst mit Ihren Beschwerden um und legen Sie Wert auf die Einhaltung der Therapiemaßnahmen. Eine sogenannte Eisentherapie kann dabei behilflich sein den Eisenhaushalt wieder vollständig aufzufüllen. Ist dies geschehen, so sollten Sie sich jedoch weiterhin stets darum bemühen, auf Ihren Eisenspeicher Acht zu geben und diesen regelmäßig kontrollieren zu lassen, um einen erneuten Mangel zu vermeiden.

Zum SeitenanfangDir richtige Ernährung

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung hat bekanntlich enorme positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper. In vielen Fällen ist Eisenmangel auf schlechte oder schlicht falsche Ernährung zurückzuführen. Um den körpereigenen Eisenspiegel ausgleichen halten zu können, ist die Aufnahme von Eisen mittels verschiedener Nahrungsmittel notwendig. Besonders gut eignen sich daher Lebensmittel, die viel wertvolles Eisen enthalten. Hierunter fallen beispielsweise diverse Gemüsesorten, Hülsenfrüchte, Weizenkleie oder auch rotes Fleisch (Rind).

Zu beachten ist, dass insbesondere Kaffee, schwarzer Tee und Milchprodukte die Eisenaufnahme des Körpers stören und stark hemmen können. Ratsam ist es daher, auf diese Produkte zumindest unmittelbar (ca. 60 min) vor der Nahrungsaufnahme zu verzichten, damit der Körper die Gelegenheit bekommt, das wertvolle Eisen vollständig aufzunehmen und verwerten zu können.

Autor/in:Bianca Rosenfeld
Keywords:Eisenmangel, Prävention Eisenmangel, Eisenwert im Blut, gesunde Ernährung, Therapie von Eisenmangel
Zuletzt geändert:25.04.2019Zum Seitenanfang
Anzeige
Anzeige

© 2005 – 2017 eesom AG – Alle Rechte vorbehalten www.eesom.com

Anzeige