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Mittel gegen Wechseljahre Hitzewallungen

In den mittleren Jahren des Lebens muss jede Frau durch die sogenannten Wechseljahre. Durch den Abfall des Hormons Östrogen gerät der Hormonspiegel durcheinander. Die Periode bleibt aus und der Körper geht durch eine massive Veränderung.

Alleine der Gedanke an die Endgültigkeit, keine Kinder mehr bekommen zu können, löst emotionales Chaos aus. Aber das ist nicht das einzige Problem, mit dem sich Frauen in dieser Zeit auseinandersetzten, müssen. Die Veränderung im Körper bringt noch einige Beschwerden mehr mit sich. Einige der massivsten sind wohl die Hitzewallungen, Schlafprobleme und das emotionale Chaos.

Jede Frau erlebt die Wechseljahre und deren Symptome anders. Die Hitzewallungen sind wohl ein Symptom, das die meisten Frauen während dieses Übergangs durchleiden müssen. Nicht jede Frau erlebt die Hitzewallungen in derselben Intensität und Häufigkeit. Die Wallungen können von 3 bis 20 Mal am Tag auftreten und halten meistens einige Minuten lang an. Besonders unangenehm ist es, wenn die Hitzeschübe nachts auftreten. Sie verstärken das, oft schon vorhandene Schlafproblem und manchen Frauen fällt es besonders schwer, danach wie gewohnt weiter zu schlafen. Je nach Intensität stören die Hitzewallungen in der Nacht besonders stark, da manchmal sogar das Bett frisch bezogen werden muss. Aber jede Frau ist anders und erlebt die Beschwerden auch unterschiedlich, hier gibt es keine pauschale Aussage. Auch die Wechseljahre an sich können unterschiedlich lange dauern.

Zum SeitenanfangGründe für die Hitzewallungen

Durch das Durcheinander des Hormonhaushaltes gerät auch das Temperaturzentrum im Gehirn durcheinander. Es denkt, von einen auf den anderen Moment, dass es überhitzt und löst die Hitzewallung aus. Die Blutgefäße weiten sich, der Körper versucht abzukühlen, das Herz fängt schneller an zu schlagen und Sie fangen an zu schwitzen. Durch das Schwitzen kühlt der Körper ab und manche Frauen fangen an zu frieren, also das umgekehrte Extrem. Nach einigen Minuten reguliert sich der Herzschlag wieder und die Hitzewallung ist vorbei.

Meistens sind die Hitzewallungen zu Beginn der Wechseljahre stärker und treten häufiger auf. Sie flachen dann langsam ab und sind, bei den meisten Frauen, es gibt wirklich keine Regel, nach 2 bis 3 Jahren, dann völlig verschwunden.

Zum SeitenanfangFaktoren, die die Hitzewallungen verstärken

Einige Lebensmittel verstärken die Häufigkeit und Intensität der Hitzewallungen zusätzlich:

- Kaffee

- Schwarzer Tee

- Alkohol

- Schwerverdauliches Essen

- Zu heiße Speisen und Getränke

Gewisse Angewohnheiten und Faktoren können ebenfalls zu diesem Effekt führen:

- Übergewicht

- Stress

- Zu warme Schlafumgebung

- Falsche und zu dicke Kleidung

Wenn Sie sich in den Wechseljahren befinden, sollten Sie darauf achten, sich gesund zu ernähren und Ihre Schlafgewohnheiten und Ihren Lebensstil eventuell neu bedenken. Bewegung ist ebenfalls ein sehr hilfreiches Mittel gegen Wechseljahre Hitzewallungen. Sie stärkt, das Herz-Kreislaufsystem und die Gefäße und wirkt gegen überschüssige Pfunde, die die Hitzewallungen ebenfalls verstärken.

Zum SeitenanfangWeitere Mittel gegen Wechseljahre Hitzewallungen

Es rät sich zunächst, in Absprache mit Ihrem Arzt, auf natürliche Mittel zurückzugreifen. In der Pflanzenheilkunde gibt es einige Mittel gegen Wechseljahre Hitzewallungen.

- Traubensilberkerze: Sie ist eine Heilpflanze, die östrogenähnliche Inhaltstoffe hat und die Beschwerden lindern kann.

- Rotklee: Er enthält ebenfalls östrogenähnliche Substanzen die auch zur Vorbeugung eingesetzt werden.

- Scharfgarbe: Sie wirkt gegen eine Vielzahl der Beschwerden während der Wechseljahre, Hitzewallungen, Schlafprobleme, Müdigkeit, Hauttrockenheit und Depressionen.

- Salbei: Er wirkt auf die Schweißdrüsen und verhindert so das übermäßige Schwitzen und wirkt außerdem auf das Wärmeregulationssystem im Gehirn.

Die Wirkung dieser Mittel gegen Wechseljahre Hitzewallungen ist nicht wissenschaftlich belegt, jedoch aus Erfahrungen von vielen Frauen bestätigt. Jedoch ist es auch hier so, wie bei den Beschwerden selbst, die Wirkung ist bei jeder Frau anders, es lohnt sich aber definitiv, diese Mittel auszuprobieren.

Sie können all diese natürlichen Mittel sowohl als Tee als auch in Tablettenform erhalten und zu sich nehmen. Außer den Heilmitteln gibt es noch andere Dinge, die Sie verändern und umsetzten können, um gegen die Beschwerden der Hitzewallungen vorzugehen.

- Bewegung

- Wechselbäder Warm – Kalt, sie stärken die Gefäße

- Kneippen, dies ist ebenfalls gut zur Stärkung der Gefäße

- Akupunktur

Auch diese Möglichkeiten sind nicht wissenschaftlich belegt, allerdings sind sie ebenfalls von Frauen erprobt und einen Versuch wert bevor sie auf, eine mit vielen Nebenwirkungen verbundene, Hormontherapie zurückgreifen müssen.

Autor/in:Roslinde Köhler
Keywords:Wechseljahre, Klimakterium, Menopause, Postmenopause, Abänderung, Perimenopause, Senium, Gestagene, Östrogene, klimakterische Dauerblutung, Hitzewallungen, Schweissausbrüche, nächtliches Schwitzen, Schlafstörungen, Herzjagen, Schwindelgefühl, Brustspannungen, Gewichtsveränderungen, Veränderungen an Haut und Haaren
Zuletzt geändert:05.08.2019Zum Seitenanfang
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