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MSM: Natürliche Hilfe bei Arthrose – ohne Nebenwirkungen!

Bildquelle: www.pixabay.com © Taokinesis (CC0 1.0)
Kniearthrose, Arthrose, Gelenkschmerzen in den Knien

Fünf Millionen Deutsche leiden unter Arthrose. Bei der Gelenkerkrankung nutzt sich die Knorpelmasse immer weiter ab, bis schließlich Knochen auf Knochen reiben. Das führt bei den Betroffenen zu starken Schmerzen, die alltägliche Bewegungen zur Qual werden lassen. Am häufigsten befällt die Arthrose Finger, Knie und Hüfte. Patienten greifen zu Schmerzmitteln, um die Beschwerden zu verringern. Doch die haben oftmals üble Nebenwirkungen. Eine wesentlich sanftere Methode gegen den Gelenkverschleiß stellt MSM dar. 

Zum SeitenanfangWas ist MSM?

MSM ist die Abkürzung von Methylsulfonylmethan, einer organischen Schwefelverbindung, die natürlicherweise in vielen Lebensmitteln wie Milch oder Kaffee vorkommt. Der menschliche Körper enthält ebenfalls MSM: Fünfmal mehr Schwefel als Magnesium und vierzigmal mehr mal als Eisen stecken vorrangig in Haut, Muskeln und Knochen. Dort ist MSM verantwortlich für die Herstellung von Kollagen, einem Strukturprotein, das Knorpel, Haut und Bindegewebe aufbaut.

Zum SeitenanfangSo wirkt der Schwefellieferant gegen die Beschwerden

Arthrosepatienten können ihre Ernährung durch MSM ergänzen und so von den positiven Eigenschaften des Schwefels profitieren. Nahrungsergänzungsmittel mit Methylsulfonylmethan sind beispielsweise als Pulver oder in Form von Tabletten erhältlich. Der Stoff ist geruchlos, schmeckt aber leicht bitter. Wer MSM nicht als Kapsel, sondern als Pulver zu sich nimmt, rührt das Präparat am besten in etwas Fruchtsaft.

Weil MSM Schwellungen, Schmerzen, Rötungen und Hitzeempfindungen in den Gelenken mindert, kann der Schwefellieferant dazu beitragen, die Beschwerden der Gelenkentzündung einzudämmen. Er hilft den Muskeln, sich zu entspannen, hemmt Entzündungen, arbeitet als Radikalfänger und fördert die Durchblutung. Experten betonen jedoch, dass die schmerzstillende Wirkung von MSM bei Arthrose nur einsetzt, wenn noch Knorpelmasse vorhanden ist.

Zum SeitenanfangOhne Nebenwirkungen gegen die Beschwerden

Bietet sich die Anwendung von Methylsulfonylmethan an, kann die Substanz pharmazeutischen Schmerzmitteln Konkurrenz machen: Der Schwefel ist weitaus weniger giftig als Kochsalz und hat bislang keine Nebenwirkungen für die Gesundheit oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten gezeigt. Lediglich bei einer Leberfunktionsstörung sollte ein Arzt um Rat gefragt werden. Der kann Betroffenen auch über die korrekte Dosierung Aufschluss geben.

Zwar liegen bislang keine medizinischen Studien vor, die die Wirkung von MSM wissenschaftlich belegen. Erfahrungsberichte von Patienten und Ärzten zeigen jedoch, dass das Nahrungsergänzungsmittel eine Alternative zu üblichen Arzneimitteln sein kann. Neben der Bekämpfung der Schmerzen steht für Menschen mit Arthrose Bewegung an erster Stelle: Durch einen aktiven Lebensstil und gezielte krankengymnastische Übungen wird Gelenkschmiere produziert und Muskulatur aufgebaut – dadurch werden die entzündeten Gelenke zusätzlich entlastet.

Autor/in:Anna Heiniger
Keywords:Arthrose, Methylsulfonylmethan, Schwefelverbindung, Gymnastische Übungen
Zuletzt geändert:15.06.2016Zum Seitenanfang
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