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Erkältung vorbeugen: Nach der Erkältung ist vor der Erkältung

Einer Erkältung vorbeugen ist keine Herbstangelegenheit. Wiegen Sie sich nach der Erkältungswelle nicht in Sicherheit - machen Sie sich fit für den Winter

Zum SeitenanfangErkältung vorbeugen: Je früher desto besser

Die Tage werden länger, das Wetter freundlicher und man erfreut sich bester Gesundheit. Der Winter ist vorbei, die letzte Grippewelle ist überstanden – da denkt kaum jemand an Erkältungen und grippale Infekte. Doch obwohl man diese Haltung niemandem verübeln kann, ist es mehr als sinnvoll, sich gerade im Frühling Gedanken über die Vermeidung von Infekten zu machen. Denn einerseits sind grippale Infekte viel häufiger als man annehmen würde und andererseits benötigen wirklich anhaltende Maßnahmen zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten einiges an Vorlaufzeit.

Zum SeitenanfangNach dem Schnupfen ist vor dem Schnupfen

Jeder Erwachsene erkrankt durchschnittlich vier Mal im Jahr an Erkältungen und grippalen Infekten, Säuglinge und Kinder können sich im Extremfall jährlich sogar zwölf Erkältungen einfangen:

Diagramm zur Häufigkeit von Erkältungen nach Lebensalter
Häufigkeit von Erkältungen nach Alter

BU: Mit zunehmendem Alter werden zumindest die Erkältungen weniger. Säuglinge erwischt es am häufigsten, da ihr Immunsystem sich erst auf die verschiedenen Erreger einstellen muss

Die Häufigkeit von Erkältungskrankheiten sollte Grund genug sein, sich frühzeitig auf die Schnupfensaison vorzubereiten – der nächste nasse Herbst kommt garantiert. Dabei können Sie durch nachhaltige Maßnahmen wesentlich dazu beitragen, einen grippalen Effekt zu vermeiden.

Zum SeitenanfangDie zwei Säulen der Vorbeugung

Gegen Erkältungen gibt es weder einen Impfstoff noch vorbeugende Medikamente. Dennoch können Sie selbst einiges dazu beitragen, Ihren Körper fit für die nächste Erkältungswelle zu machen. Das Prinzip der Vorbeugung ist dabei recht einfach: Da die Erreger von Erkältungen und grippalen Infekten nicht über Nacht aussterben werden, gilt es, sich bestmöglich vor ihnen zu schützen.

1. Übertragungswege meiden:

Die meisten Erreger verbreiten sich durch die sogenannte Tröpfcheninfektion. Das bedeutet: Erkrankte Menschen verteilen durch Husten, Schniefen oder Niesen Bakterien und Viren in der Luft, die von anderen eingeatmet wird. Und auch auf Gegenständen und Oberflächen können die Erreger teilweise mehrere Tage überleben. So können sie über die Hände ins Gesicht und damit in den Körper gelangen. Achten Sie daher im Alltag auf die Hygiene: Waschen Sie sich regelmäßig die Hände und vermeiden Sie direkten Körperkontakt zu erkrankten Personen.

2. Immunsystem stärken:

Zugegeben – nicht einmal das beste Immunsystem ist hundertprozentig gegen die über 200 verschiedenen Erkältungserreger gefeit. Allerdings können Sie Ihrem Immunsystem unter die Arme greifen, indem Sie es fördern und fordern – die wichtigsten Tipps, einer Erkältung vorzubeugen, auf einen Blick:

  • Abwechslungsreiche Ernährung: Etwas Fisch, ein wenig Fleisch und jede Menge Obst und Gemüse. Ein ausgewogener Speiseplan macht Nahrungsergänzungsmittel völlig überflüssig.
  • Ausreichend Bewegung: Nutzen Sie die wärmer und länger werdenden Tage für Sport und Aktivitäten an der frischen Luft. Es müssen dabei nicht gleich Hochleistungen erbracht werden, leichte Gartenarbeiten oder ein ausgiebiger Spaziergang bringen den Kreislauf ebenso in Schwung.
  • Stress vermeiden: Belastungen und Stress schwächen die Abwehrkräfte. Gönnen Sie ihrem Körper regelmäßig Pausen – sei es mit einem entspannenden Vollbad oder einer Massage.
  • Genügend Schlaf: Während des Schlafens regeneriert sich der Körper. Wenig oder unruhiger Schlaf ist daher auch schädlich für das Immunsystem. Versuchen Sie also, konstante Schlafzeiten einzuhalten und Ihren individuellen Schlafrhythmus zu finden.

 Noch ein Tipp für besonders Eifrige: Fahren Sie mit dem Fahrrad in die Sauna. So haben Sie nicht nur Bewegung an der frischen Luft, Sie stärken durch den Saunagang auch Ihre Abwehrkräfte. Überdies trägt die Sauna zur Entspannung bei und lässt Sie anschließend besser schlafen – vier Fliegen mit einer Klappe!

Zum SeitenanfangFazit: Lieber langfristig denken!

„Im Rachen juckt‘s, m Rücken zerrt‘s, es blöken die Bakterienherden.“ So bedichtete einst Erich Kästner die typischen körperlichen Ausfallerscheinungen bei Regenwetter. Sobald es einen derart erwischt hat, dass der Hals kratzt und die Nase läuft, kommen selbst die besten Ratschläge zur Vorbeugung zu spät. Man fühlt sich abgeschlagen, ausgelaugt und der Körper benötigt viel Energie zur Bekämpfung der Krankheitserreger. Es wäre fatal, jetzt noch mit Sport zu beginnen oder den geschwächten und womöglich sogar fiebrigen Körper mit letzter Kraft in die nächstgelegene Sauna zu schleppen. Zusätzlich können Kopfschmerzen den Schlaf erschweren und auch eine spontane Ernährungsumstellung ist aufgrund von Appetitlosigkeit nicht sofort möglich. In diesem Fall hilft dann wirklich nur noch abwarten, Tee trinken und auskurieren. Lassen Sie es also gar nicht erst soweit kommen. Machen Sie Ihr Immunsystem rechtzeitig wintertauglich – am besten schon im Frühjahr.

Autor/in:Anna Heiniger
Keywords:Erkältung, grippaler Infekt, Prävention Erkältung, Erkältungsprävention,
Zuletzt geändert:21.04.2016Zum Seitenanfang
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