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Magen

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Der Magen gehört zu den Verdauungsorganen, liegt im Oberbauch und verbindet die Speiseröhre mit dem Dünndarm. Er ist ein Hohlorgan mit einer Wand aus Muskelgewebe, die innen mit einer Schleimhaut ausgekleidet ist.
Im Magen vermischt sich die Nahrung mit dem Magensaft, der hauptsächlich aus Salzsäure und dem eiweissspaltenden Stoff Pepsin besteht.
Das anschliessende Zusammenziehen der Muskelschicht in der Magenwand bewirkt eine mechanische Verkleinerung von Nahrungsbrocken und deren anschliessenden Weitertransport Richtung Dünndarm.

Am Magenausgang befindet sich der Pförtner, eine durch einen ringförmigen Muskel verstärkte enge Übergangstelle zwischen Magen und Dünndarm. Dieser Muskel öffnet sich regelmässig, um Nahrungsbrei in den nachfolgenden Zwölffingerdarm, den ersten Teil des Dünndarms, zu entlassen.
Der Magen ist ausserdem für die Bildung eines Vitamin B12-bindenden Stoffes verantwortlich. Dieser Stoff ist notwendig, damit Vitamin B12, das wir mit der Nahrung zu uns nehmen, vom Darm ins Blut aufgenommen werden kann.
 
Es gibt einige Erkrankungen, die den Magen betreffen. Viele Leute leiden an Magenschmerzen, die bei einem Magengeschwür, dem so genannten Magenulkus oder auch bei einer Entzündung auftreten können. Auch Tumoren kommen im Magen vor. Das Auftreten bösartiger Magentumoren ist jedoch während der letzten Jahre in den westlichen Ländern dank einer Nahrungsumstellung stark zurückgegangen. Ebenfalls erwähnt werden muss das mögliche Entstehen einer Komplikation infolge einer Magenoperation.
In diesem Kapitel werden die vier oben erwähnten Magenerkrankungen ausführlicher behandelt.

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Zuletzt geändert: 26.09.2006 Druckversion Zum Seitenanfang
 
Autor/in: Franziska Grunder
Editor/in: Urspeter Knecht, Dr. med., Arzt

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