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Chlorid

Synonyme: Cl

Zusammenfassung

Chlorid (Cl) ist ein Elektrolyt, das im Körper für die Steuerung des Wasserhaushalts, die Regelung der Erregbarkeit der Zellen und die Bildung der Magensäure wichtig ist. Der Mensch kann seinen täglichen Chloridbedarf mit der Nahrung vor allen in Form von Speisesalz decken.
Nimmt die Konzentration des Chlorids im Blut ab, entsteht ein Chloridmangel, eine sogenannte Hypochloridämie. Verschiedene Ursachen können zu einem Chloridmangel führen. Betroffene eines Chloridmangels leiden an verschiedenen, teils lebensbedrohlichen Beschwerden. Die Diagnose eines Chloridmangels wird mit Gespräch, körperlicher Untersuchung und Blutuntersuchungen gestellt. Die Behandlung des Chloridmangels hängt von seiner Ursache ab, wobei die Chloridkonzentration im Blut wieder normalisiert werden muss.
Nimmt die Konzentration des Chlorids im Blut zu, entsteht ein Chloridüberschuss, eine sogenannte Hyperchloridämie. Verschiedene Ursachen können zu einem Chloridüberschuss führen. Eine Blutdruckerhöhung wird bei einem Chloridüberschuss vermutet. Die Diagnose eines Chloridüberschusses wird mit Gespräch, körperlicher Untersuchung, Blutdruckmessungen und Blutuntersuchungen gestellt. Die Behandlung des Chloridüberschusses hängt von seiner Ursache ab, wobei die Chloridkonzentration im Blut wieder normalisiert werden muss.

Allgemeines

Elektrolyte, auch Mineralien, Mineralstoffe, Salze oder Mengenelemente genannt, sind Substanzen, die der menschliche Körper für lebenswichtige Aufgaben benötigt. Nur mit einer ausreichenden Menge aller Elektrolyte können im Körper alle Funktionen reibungslos ablaufen. Dabei benötigt der Körper nur sehr geringe Mengen von den einzelnen Elektrolyten. Diese Elektrolyte kann er aber nicht selbst herstellen, sondern muss sie regelmässig mit der Nahrung und Getränken aufnehmen.
Eines der Elektrolyte, die der Körper benötigt, ist das Chlorid. Chlorid wird mit den Buchstaben Cl abgekürzt. Im Körper werden etwa 100 Gramm Chlorid gespeichert. Chlorid wird im Körper vor allem ausserhalb der Zellen des Körpers im sogenannten Extrazellulärraum gelagert, zu dem auch das Blutplasma gehört. Nur wenig Chlorid hat es innerhalb der Zellen.
Die Steuerung der Menge an Chlorid im Körper ist eng mit der Steuerung der Menge an Natrium im Körper verbunden, da das Chlorid zusammen mit Natrium in Form von Speisesalz mit der Nahrung aufgenommen wird. Zudem ist der Chloridhaushalt auch eng mit dem Kaliumhaushalt gekoppelt.

Funktion

Das Chlorid übernimmt zahlreiche Aufgaben im Körper. Es hilft dem Natrium bei der Flüssigkeitsverteilung im Körper und damit bei der Steuerung des Wasserhaushalts. Es wirkt bei der Regelung der Erregbarkeit der Zellen des Körpers mit. Dabei werden Chlorid und Natrium von den Nerven benötigt, um untereinander und mit anderen Geweben und Organen des Körpers Informationen auszutauschen. Daneben ist Chlorid ein Baustein für die Bildung der Salzsäure im Magen, auch Magensäure genannt. Die Salzsäure im Magen ist für die Verdauung der aufgenommenen Lebensmittel und zur Zerstörung von Krankheitserregern, die mit der Nahrung aufgenommen wurden, notwendig.

Bedarf & Vorkommen

Damit der Körper genügend Chlorid zur Verfügung hat, muss täglich Chlorid mit der Nahrung aufgenommen werden. Der tägliche Chloridbedarf des Körpers eines erwachsenen Menschen hängt davon ab, wieviel Chlorid ausgeschieden wird. Der Körper scheidet Chlorid hauptsächlich mit dem Urin aus, nur einen kleinen Teil mit dem Schweiss und dem Stuhl. Im Durchschnitt beträgt der tägliche Chloridbedarf des Körpers eines erwachsenen Menschen etwa 830 Milligramm Chlorid.
Mit der Nahrung wird Chlorid vor allem in Form von Speisesalz aufgenommen. Speisesalz besteht aus Chlorid und Natrium. Beinahe überall in der Nahrung ist Chlorid enthalten. Somit kann der tägliche Chloridbedarf mit einer ausgewogenen Ernährung gut gedeckt werden. Besonders viel Speisesalz enthalten gepökeltes oder geräuchertes Fleisch, gesalzener oder geräucherter Fisch, Käse, Kartoffelchips, gesalzene Nüsse, Lebensmittel aus Konserven und Fertiggerichte. Eher wenig Kochsalz ist in Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Getreiden, Teigwaren, Reis, ungesalzenen Nüssen und Pflanzenölen enthalten.

Chloridmangel

Allgemeines

Nimmt die Konzentration des Chlorids im Körper durch eine Abnahme der Menge an Chlorid ab, entsteht ein Chloridmangel, in der Fachsprache Hypochloridämie oder Hypochlorämie genannt. Dabei spielt vor allem die Abnahme der Chloridkonzentration im Blutplasma, also im Extrazellulärraum, ein Rolle, da eine Veränderung in den Zellen besser vom Körper ausgeglichen werden kann. Oft tritt ein Chloridmangel zusammen mit einem Natriummangel auf.

Ursachen

Ursachen für einen Chloridmangel sind eine ungenügende Chloridzufuhr mit der Nahrung, eine Störung der Chloridaufnahme aus der Nahrung und ein vermehrter Chloridverlust.

Eine ungenügende Chloridzufuhr mit der Nahrung kommt durch eine Mangelernährung oder durch eine Störung der Chloridaufnahme aus der Nahrung in den Körper zustande. Eine Mangelernährung kann entweder eine Unterernährung oder eine Fehlernährung sein. Bei einer Unterernährung besteht ein Mangel an allen Nährstoffen, sodass der Bedarf des Körpers mit der Nahrung nicht gedeckt werden kann. Bei einer Fehlernährung ist das Nahrungsangebot eigentlich ausreichend, aber durch eine falsche Zusammensetzung der Nahrung mit einem zu geringen Anteil an Elektrolyten wird dem Körper trotzdem zu wenig Chlorid mit der Nahrung zugeführt und ein Chloridmangel entsteht. Mangelernährung ist insbesondere in Entwicklungsländern weit verbreitet. In Industrieländern ist ein Chloridmangel wegen einer ungenügenden Chloridaufnahme mit der Nahrung selten, da meist zu viel Chlorid in Form von Kochsalz aufgenommen wird. Aber auch in Industrieländern kann eine Fehlernährung oder eine Unterernährung vor allem in Alters- und Pflegeheimen, in Spitälern, bei Essstörungen, bei Alkoholsucht, bei Obdachlosen und bei Menschen unter grossem Termin- und Zeitdruck vorkommen. Dabei ist in Alters- und Pflegeheimen sowie in Spitälern in der Regel nicht allein eine falsche Nahrungszusammenstellung für die mangelhafte Zufuhr von Nahrungsbestandteilen verantwortlich, sondern die Personen in Alters- und Pflegeheimen sowie Spitälern können oder wollen wegen Veränderungen des Alters, unterschiedlichen Erkrankungen, der Einnahme von Medikamenten oder während und nach verschiedenen Behandlungen wie Operationen, Chemotherapien und Bestrahlungen nicht ausreichend von einzelnen, mehreren oder allen Nahrungsbestandteilen zu sich nehmen. Ausserdem hat der Körper dieser Personen wegen des Alters, Erkrankungen, der Einnahme von Medikamenten oder verschiedenen Behandlungen oft auch andere Bedürfnisse.
Bei einer Störung der Chloridaufnahme aus der Nahrung in den Körper erhält der Körper eigentlich genügend Chlorid mit der Nahrung, um seinen Bedarf zu decken. Da der Magen-Darm-Trakt aber durch unterschiedliche Veränderungen im Körper, wie Darmerkrankungen, in Mitleidenschaft gezogen wird, kann er nicht mehr genügend Chlorid aus der Nahrung in den Körper aufnehmen. Es entsteht somit ein Chloridmangel.

Verliert der Körper vermehrt Chlorid, ohne gleichzeitig vermehrt Chlorid aufzunehmen, kann ebenfalls ein Chloridmangel auftreten. Der Körper verliert bei starkem Erbrechen vermehrt Chlorid in Form der Magensäure. Zudem führen starkes Schwitzen oder Verbrennungen zu einem vermehrten Chloridverlust über die Haut. Mit dem Urin kann der Körper vermehrt Chlorid verlieren bei verschiedenen Nierenerkrankungen mit beinahe vollständigem Verlust der Nierenfunktion, terminale Niereninsuffizienz genannt, und bei langdauernder Einnahme gewisser Urin-fördernder Medikamente, die der Niere befehlen, mehr Chlorid mit dem Urin auszuscheiden.

Symptome

Bei einem anhaltenden Chloridmangel können bei Betroffenen unterschiedliche Beschwerden auftreten. Blähungen, Durchfall, Austrocknung mit vermehrtem Durst, Benommenheit, Flüssigkeitsansammlungen in den Geweben, sogenannte Ödeme, und vermehrte Neigung zu einem Kreislaufkollaps mit einer kurzen Ohnmacht sind möglich. Die Atmung wird flacher. Zudem kann ein Chloridmangel zu Muskelschwäche, Muskelkrämpfen und zu Funktionsstörungen des Herzens führen. Ein Chloridmangel bei Säuglingen und Kleinkindern führt zu Wachstumsstörungen.
Je nach Ursache des Chloridmangels sind weitere Beschwerden möglich. Auch können weitere Beschwerden zu denjenigen des Chloridmangels hinzutreten, wenn der Chloridmangel gemeinsam mit einem Mangel eines oder mehrerer anderer Nährstoffe auftritt. Diese Beschwerden werden in den entsprechenden Texten aufgeführt. Oft tritt ein Chloridmangel gemeinsam mit einem Natriummangel auf.

Diagnose

Treten bei einer Person Beschwerden eines Chloridmangels auf, sollte sie einen Arzt zur weiteren Abklärung und bei Bedarf zur Behandlung aufsuchen. Der Arzt wird den Betroffenen in einem ausführlichen Gespräch nach Beschwerden und Veränderungen fragen, die ihm einen Hinweis auf einen Chloridmangel geben. Weiter wird er sich nach Nahrungsgewohnheiten, einem übermässigen Alkoholkonsum, Krankheiten und Behandlungen erkundigen, die einen Chloridmangel verursachen können. Anschliessend wird der Arzt den Betroffenen von Kopf bis Fuss untersuchen.
Hat der Arzt aufgrund des Gesprächs und der körperlichen Untersuchung den Verdacht auf einen Chloridmangel, kann er diesen Verdacht mithilfe einer Blutentnahme mit Messung der Menge an Chlorid im Blut bestätigen. Eine verminderte Menge an Chlorid im Blut bestätigt den Verdacht auf einen Mangel an Chlorid.
Mit weiteren Untersuchungen muss die Ursache für den Chloridmangel gesucht werden, wenn sie nicht bereits bekannt ist. Zudem wird der Arzt überprüfen, ob die betroffene Person neben dem Mangel an Chlorid noch an einem Mangel eines anderen Nährstoffs leidet.

Therapie

Die Behandlung eines Chloridmangels hängt von seiner Ursache ab. Es sollte immer die Ursache bekämpft werden, wenn dies möglich ist. Zudem muss bis zur erfolgreichen Behandlung der Ursache oder, wenn die Ursache nicht behoben werden kann, auf Dauer dafür gesorgt werden, dass die Chloridkonzentration im Körper normalisiert wird. Die Chloridkonzentration im Blut kann durch die Einnahme von mehr Chlorid mit der Nahrung oder in Form von Nahrungsergänzungsmitteln oder Medikamenten normalisiert werden.
Leidet die betroffene Person neben dem Chloridmangel noch an einem Mangel weiterer Nährstoffe, sollte auch dieser behandelt werden.

Chloridüberschuss

Allgemeines

Nimmt die Konzentration an Chlorid im Körper zu, entsteht ein Chloridüberschuss, in der Fachsprache Hyperchloridämie oder Hyperchlorämie genannt. Beim Chloridüberschuss spielt insbesondere die Zunahme der Chloridkonzentration im Blut, also im Extrazellulärraum, eine Rolle, da Veränderungen in den Zellen besser vom Körper ausgeglichen werden können.

Ursachen

Hauptursachen für einen Chloridüberschuss sind eine vermehrte Aufnahme von Chlorid und eine verminderte Chloridausscheidung.

Das reichliche Nahrungsangebot in den Industrieländern enthält bereits eine grosse Menge Chlorid in Form von Kochsalz, insbesondere da die Speisen oft noch nachgesalzt werden. So wird in Industrieländern oft mehr Chlorid mit der Nahrung aufgenommen, als der Körper braucht. Nicht immer gelingt es dem Körper, all dies überschüssige Chlorid mit dem Urin und dem Schweiss wieder aus dem Körper auszuscheiden, sodass ein Chloridüberschuss entsteht.
Zudem nimmt der Körper bei gewissen anhaltenden Durchfallerkrankungen mehr Chlorid aus der Nahrung auf. Denn bei anhaltenden Durchfällen verliert der Körper Natrium. Dieses verlorene Natrium muss er ersetzen und deshalb steigert er die Natriumaufnahme aus der Nahrung. Da Natrium in der Nahrung meist nur zusammen mit Chlorid in Form von Kochsalz enthalten ist, nimmt der Körper gleichzeitig auch mehr Chlorid aus der Nahrung auf und ein Chloridüberschuss kann entstehen.

Insbesondere Erkrankungen des Nierengewebes mit verminderter Funktionsfähigkeit der Nieren, einer sogenannten Niereninsuffizienz, und eine Unterfunktion der Nebennieren können dazu führen, dass der Körper weniger Chlorid mit dem Urin ausscheidet und sich dieses Chlorid im Körper ansammelt. Eine Unterfunktion der Nebennieren führen zu einem Chloridüberschuss, da die Nebennieren nicht mehr genügend Mineralokortikoide wie das Aldosteron herstellen können. Aldosteron ist ein Botenstoff, der der Niere normalerweise befiehlt, genügend Chlorid mit dem Urin auszuscheiden, damit kein Chloridüberschuss entsteht.
Die Niere scheidet auch dann weniger Chlorid mit dem Urin aus, wenn eine gesteigerte Atmung, eine sogenannte Hyperventilation, besteht. Denn eine gesteigerte Atmung führt zu einer vermehrten Abatmung von Kohlendioxid über die Lunge und damit zu einem Ungleichgewicht der sauren und der alkalischen Substanzen im Körper. Die Nieren versuchen diesem Ungleichgewicht entgegenzuwirken, indem sie weniger Chlorid mit dem Urin ausscheiden. Das Chlorid reichert sich in der Folge im Blut an. Solch eine gesteigerte Atmung kann unterschiedliche Gründe haben, wie beispielsweise Fieber, Erkrankungen des Gehirns, Angst, Schock oder psychische Veränderungen.

Symptome

Es wird vermutet, dass ein Chloridüberschuss zu einem Bluthochdruck, einer sogenannten Hypertonie oder arteriellen Hypertonie, führt oder einen bereits bestehenden Bluthochdruck noch verstärkt.

Diagnose

Personen, die an einem Bluthochdruck leiden oder bei denen ein Bluthochdruck in letzter Zeit noch zugenommen hat, sollten einen Arzt zur weiteren Abklärung und bei Bedarf zur Behandlung aufsuchen. Der Arzt wird den Betroffenen in einem ausführlichen Gespräch nach Beschwerden, Veränderungen, Nahrungsgewohnheiten und Krankheiten erkundigen, die einen Bluthochdruck verursachen können. Anschliessend wird der Arzt den Betroffenen von Kopf bis Fuss untersuchen.
Hat der Arzt aufgrund des Gesprächs und der körperlichen Untersuchung den Verdacht auf einen Bluthochdruck oder eine Zunahme eines Bluthochdrucks, kann er diesen Verdacht mithilfe von Blutdruckmessungen an mehreren Tagen hintereinander zur gleichen Zeit bestätigen. Anschliessend wird der Arzt die Ursache des Bluthochdrucks suchen. Dabei wird er bei der betroffenen Person unter anderem eine Blutentnahme machen, bei der auch die Menge an Chlorid im Blut gemessen werden kann. Bei einem Chloridüberschuss ist die Menge an Chlorid im Blut erhöht.
Mit weiteren Untersuchungen muss die Ursache für den Chloridüberschuss gesucht werden, wenn sie nicht bereits bekannt ist. Zudem wird der Arzt überprüfen, ob die betroffene Person neben dem Überschuss noch an einem Überschuss eines anderen Nährstoffs leidet.

Therapie

Die Behandlung eines Chloridüberschusses hängt von seiner Ursache ab. Es sollte immer die Ursache bekämpft werden, wenn dies möglich ist. Zudem muss bis zur erfolgreichen Behandlung der Ursache oder, wenn die Ursache nicht behoben werden kann, auf Dauer dafür gesorgt werden, dass die Chloridkonzentration im Körper normalisiert wird. Eine Normalisierung der Chloridkonzentration kann durch Gabe von Flüssigkeit, beispielsweise in Form von Getränken oder Infusionen, durch Medikamente, die eine vermehrte Chloridausscheidung mit dem Urin bewirken, und durch Verminderung der Chloridaufnahme in Form von Speisesalz mit der Nahrung erreicht werden. Die vermehrte Aufnahme von Flüssigkeit führt zu einer Verdünnung des Chlorids im Körper und damit zu einer Senkung der Chloridkonzentration.

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Zuletzt geändert: 03.04.2008 Druckversion Zum Seitenanfang
 
Autor/in: prakt. med. Sidonie Achermann , Ärztin
Editor/in: Dr. Julia Feucht, Ärztin
Fachperson: Andrea Meppiel, dipl. Ernährungsberaterin HF
ICD-10: E87.8
Keywords: Chlorid, Cl, Elektrolyte, Mineralien, Mineralstoffe, Salze, Mengenelemente, Chloridmangel, Hypochloridämie, Hyperchlorämie, Chloridüberschuss, Hyperchloridämie, Hyperchlorämie

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