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Dünn- und Dickdarm

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Der Bauchinhalt besteht beim Menschen zu einem grossen Teil aus dem Dünn- und dem Dickdarm. Die Länge des gesamten Darmes beträgt etwa 4,5 - 5 Meter.
In der Wand des Darmes befinden sich in Quer- und Längsrichtung angeordnete Muskeln, die vom vegetativen Nervensystem gesteuert werden. Durch das koordinierte Zusammenziehen und Entspannen dieser Muskeln entsteht eine wellenförmige Bewegung des Darms. Dadurch wird der Nahrungsbrei aus dem Magen entlang des Dünndarms und von dort in den Dickdarm bis zum Darmausgang transportiert.

Die Aufteilung in Dünn- und Dickdarm erfolgt hauptsächlich auf Grund der unterschiedlichen Funktion der beiden Anteile:

Der Dünndarm schliesst sich direkt an den Magen an und geht im Bereich des Blinddarms in den Dickdarm über. Er ist für die Aufnahme wichtiger Nahrungsbestandteile wie Kohlenhydrate, Eiweisse, Fette und Vitamine verantwortlich.
Nach der Aufnahme aller lebenswichtigen Nährstoffe im Dünndarm erreichen den Dickdarm im Normalfall nur noch unverdauliche Nahrungsbestandteile. Diese werden dort von Darmbakterien zersetzt und als Kot ausgeschieden.

Die wichtigste Aufgabe des Dickdarmes ist es, die in den Darm ausgeschiedenen Verdauungssäfte wieder ins Blut aufzunehmen, damit ihre Bestandteile zu den entsprechenden Organen zurückgelangen. Insgesamt handelt es sich um etwa zwei Liter Flüssigkeit, die täglich von Magen, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse in den Dünndarm ausgeschieden und später wieder zu ihnen zurücktransportiert werden.
In diesem Kapitel werden die wichtigsten und häufigsten Erkrankungen des Dünn- und des Dickdarmes aufgegriffen und näher erklärt.

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Zuletzt geändert: 26.09.2006 Druckversion Zum Seitenanfang
 
Autor/in: Franziska Grunder
Editor/in: Urspeter Knecht, Dr. med., Arzt
Keywords: Darm, Dickdarm, Dünndarm, Darmerkrankungen

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