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Diagnoseverfahren, Therapien

Synonyme: Diagnostik, Behandlungen

Zum SeitenanfangAllgemeines

Von einer Diagnose spricht der Arzt, wenn er eine Erkrankung feststellt. Häufig hat der Arzt zunächst nur einen Verdacht, welche Erkrankung vorliegen könnte. Er muss dann durch weitere Schritte feststellen, ob die vermutete Erkrankung tatsächlich vorliegt. Dazu führt er nach und nach verschiedene Untersuchungen durch. Man fasst diese Untersuchungen unter dem Begriff Diagnoseverfahren zusammen. Man kann dazu auch Diagnostik sagen.

Durch gezielte Untersuchungen stellt der Arzt fest, welche Erkrankung vorliegt. Das ist wichtig, damit der Arzt die Erkrankung behandeln kann. Bei manchen Untersuchungen besteht sogar gleichzeitig auch die Möglichkeit, Behandlungen durchzuführen.

In diesem Kapitel werden verschiedene medizinische Untersuchungen erklärt. Ausserdem erfahren Sie hier, wie bestimmte Behandlungen funktionieren und wann man sie anwendet. Auch Vorteile und Nachteile der Untersuchungen und Behandlungen können Sie hier nachlesen.

Zum SeitenanfangDiagnoseverfahren

Bevor der Arzt Untersuchungen durchführt, befragt er den Patienten zunächst zu seinen Beschwerden und zu seiner Vorgeschichte. Meist hat der Arzt dann bereits einen Verdacht, welche Erkrankung vorliegen könnte.

Danach untersucht der Arzt den Patienten in der Regel erst einmal gründlich. Häufig nimmt der Arzt ausserdem Blut ab oder untersucht eine Urin-Probe. Dadurch kann der Arzt genauer eingrenzen, welche Erkrankungen in Frage kommen. Er kann dann gezielt weitere Untersuchungen anordnen.

Häufige Untersuchungen sind zum Beispiel Ultraschall-Untersuchungen und Röntgen-Untersuchungen. Dabei entstehen Bilder vom Körper. Man nennt diese Untersuchungen daher auch bildgebende Untersuchungen. Zu diesen Untersuchungen gehören auch die MRI-Untersuchung und die Szintigraphie. Auf einem Szintigraphie-Bild kann der Arzt sich zum Beispiel ansehen, wie ein Bereich im Körper arbeitet oder wie dieser Bereich durchblutet ist.

Ausserdem gibt es noch Spiegelungen, wie zum Beispiel die Magenspiegelung, die Darmspiegelung oder die Gelenkspiegelung. Bei einer Spiegelung kann der Arzt die Organe nicht nur untersuchen. Er hat gleichzeitig auch die Möglichkeit, eine Behandlung durchzuführen oder Gewebe zu entnehmen. Der Arzt untersucht das entnommene Gewebe dann unter dem Mikroskop genauer.

Bei manchen Organen gibt es noch speziellere Untersuchungen. Am Herzen kann man zum Beispiel mit einem EKG die Herzströme messen.

Der Arzt fasst die Beschwerden des Patienten sowie die Ergebnisse der Untersuchungen anschliessend zusammen und ordnet sie einer bestimmten Erkrankung zu. Der Arzt stellt damit die Diagnose. Das ist die Voraussetzung für weitere Schritte und Behandlungen.

Zum SeitenanfangTherapie

Wenn der Arzt die Diagnose kennt, dann kann er eine Behandlung einleiten. Häufig ist das Ziel der Behandlung, die Ursache der Erkrankung zu bekämpfen und die Erkrankung zu heilen. Das nennt man kausale Therapie.

Bei manchen Erkrankungen kennt man jedoch die genaue Ursache nicht. Bei anderen Erkrankungen kennt man zwar die Ursache, kann sie jedoch nicht behandeln. Das Ziel der Behandlung ist es dann, die Beschwerden zu lindern. Das nennt man symptomatische Therapie.

Man unterscheidet verschiedene Arten von Behandlungen. Sehr häufig verschreibt der Arzt Medikamente. Medikamente kann man auf viele verschiedene Arten bekommen, zum Beispiel als Tablette, als Spritze, als Tropfen, als Zäpfchen oder als Salbe.

Manche Erkrankungen kann man nur durch eine Operation behandeln. Nicht immer ist dafür ein grosser Schnitt notwendig. Es gibt besondere Operations-Techniken, bei denen man möglichst kleine Schnitte macht und möglichst wenig in den Körper eingreift. Solche Operationen nennt man minimal-invasiv.

Weitere Behandlungen sind zum Beispiel die Krankengymnastik (Physiotherapie). Bei seelischen Erkrankungen kommt häufig eine Psychotherapie in Frage. Dabei setzt man unter anderem bestimmte Gesprächs-Techniken ein.

Eine andere Form der Behandlung ist die Strahlentherapie bei Krebs-Erkrankung. Dabei sendet man eine bestimmte Strahlung an den betroffenen Teil des Körpers. Die Strahlung soll den Krebs bekämpfen.

Autor/in:Dr. Luise Beickert, Ärztin
Editor/in:Anja Bittner, Ärztin
Keywords:Diagnoseverfahren, Therapien, häufig angewendete Diagnoseverfahren und Therpaien, Ultraschall, Röntgen, MRI, Szintigraphie, Spiegelungen, EKG, kausale Therapie, Antibiotika Therapie, Strahlentherapie, Stammzelltranplantation, Endoskopie, Radiofrequenzablation, Herzschrittmacher, Herzschrittmachertherapie
Zuletzt geändert:23.11.2016Zum Seitenanfang
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